Internet der Dinge: Bald in sämtlichen (Lebens)lagen? Skurrile Anwendungen

Das Internet der Dinge ist vielen unter uns ja bereits bekannt. Sensoren und Prozesse werden in Alltagsgegenstände integriert. Eine Anbindung ans Internet wird ermöglicht. Bekannt sind Beispiele aus der Logistik (RFID-Technologie) oder aus der Automobilbranche (selbstparkende Autos). "Smart Home" ist ebenfalls schon ein Begriff.

 

Skurril wird es allerdings wenn man an andere Lebensbereiche denkt. Gleichzeitig macht folgendes Beispiel deutlich wie umfassend und weitgreifend die Anwendungen in unseren persönlichen Lebensbereich in der Zukunft vorstellungsweise eingreifen können.

Birgit Aurelia Janetzky schreibt in ihrem Blogbeitrag "Keine Angst vor Digitalien" über die Auswirkungen der Digitalisierung in der Bestatterbranche. Während sie zunächst von "normalen" Entwicklungen im Bestatterbusiness wie der Auswahl der richtigen Software oder dem Direktvertrieb von Produkten z.B. Urnen, berichtet, wird es beim Lesen des weiteren Beitrags interessant. Sie schreibt:

"Wird es irgendwann einmal Verwesungstracker geben, die sagen „Bitte den Aufbahrungsraum nicht mehr betreten. Zumutungsgrenze ist überschritten.“? Wird in das Fitnessarmband einprogrammiert sein, welcher Bestatter zu beauftragen ist, wenn es mit der Fitness einmal vorbei sein sollte?"

Das klingt zunächst sehr makaber. Was uns dieses Zitat allerdings sehr deutlich vor Augen führt ist die Tatsache, dass die Digitalisierung und das Internet der Dinge noch in den Anfängen steckt. Es wird alle Branchen betreffen und das Voranschreiten der Technik wird seinen Lauf nehmen. Was wir bei allen technischen Neuerungen in Zukunft beachten sollten ist neben dem Datenschutz auch die Ethik Frage. Für den Menschen war und ist es schwer zwischen dem technisch machbaren und dem ethisch vertretbarem zu unterscheiden. Nicht nur in der Bestattungsbranche wird dies künftig eine Rolle spielen. Dies können wir nur selbst leisten und nicht an die Dinge deligieren.
Blogbeitrag "Keine Angst vor Digitalien"

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Michael Klems (Donnerstag, 16 April 2015 21:23)

    Willkommen in der Welt der Blogger. Durchhalten, dabei bleiben und nicht nachlassen. Prima!
    Viele Grüße sendet
    Michael Klems